Übung 4: Brand nach Explosion

»Brand nach einer Explosion in einem öffentlichen Gebäude; mehrere Kinder eingeschlossen« – so lautete das Übungsszenario, welches die Teilnehmer der Feuerwehren Maria Gugging und Kierling auf dem Gelände der ehemaligen Magdeburg-Kaserne  zu bewältigen hatten.

Bei der Übung hatte das rasche Auffinden und Retten der vermissten Kinder im stark verrauchten Gebäude höchste Priorität. Die Personensuche gestaltete sich für die eingesetzten Atemschutztrupps als durchwegs herausfordernd, da sie neben der starken Sichteinschränkung mit vielen Hindernissen und verschlossenen Türen in dem mehrstöckigen Haus zu kämpfen hatten. 

Dennoch konnten alle vermissten Kinder durch ein systematisches Absuchen der Räumlichkeiten zügig gefunden und ins freie gebracht werden. 

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Übung 2: Verkehrsunfall mit Menschenrettung

Schwerer Verkehrsunfall mit Menschenrettung lautete das Thema der technischen Übung für die Teilnehmer der FF Kierling. Das Übungsszenario stellte ein Pkw dar, welcher von der Fahrbahn abgekommen war und sich nun in instabiler Lage auf einer steilen und unzugänglichen Böschung befand. Da der Fahrer eingeklemmt war, mussten die Übungsteilnehmer rasch und zugleich vorsichtig vorgehen, um ein weiteres Abstürzen des Unfallfahrzeuges zu vermeiden. 

So musste der Pkw zunächst umfangreich gegen Abrutschen gesichert werden, während zugleich der verunfallte Fahrer durch Erste Hilfe versorgt wurde. Mittels hydraulischen Rettungssatzes konnte anschließend von den Feuerwehrkräften das Dach entfernt werden, um anschließend eine schonende Rettung des Übungsopfer vornehmen zu können.

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Ausbildung am Strahlrohr

Auch in den Sommermonaten wird bei der Feuerwehr Kierling für den Ernstfall geübt: Eine richtige Strahlrohrführung ist für den Atemschutztrupp bei der Brandbekämpfung unerlässlich. BFArzt Maximiliaan van Erp leitete die Teilnehmer in einer praxisnahen Ausbildung an.

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Hauptübung 3: Schadstoffunfall

Ein Pkw-Anhänger ist in ein Bachbett abgestürzt; das Ladegut wird hierdurch beschädigt, eine ölige Flüssigkeit läuft aus. – so die Ausgangssituation, welche die Übungsteilnehmer der FF Kierling vorfinden. 

Rasch wird vom Einsatzleiter eruiert, dass es sich bei der in den Bach laufenden Flüssigkeit (dargestellt durch mittels Lebensmittelfarbe rötlich gefärbtes Wasser) um Heizöl handeln müsse. Um die Umweltschäden so schnell wie möglich zu begrenzen, werden zwei Ölsperren entlang des Baches errichtet, die ein weiteres Ausbreiten eines Ölfilms verhindern.

Gleichzeitig wird gegen die Leckage des undichten Ölfasses vorgegangen: Mittels Ölresistenter Folie können die Feuerwehrkräfte zunächst einen weiteren Ölaustritt in den Bach unterbinden.  Anschließend gelingt es, den Anhänger samt geladenem Gefahrgut aus dem Bachbett zu entfernen und somit eine weitere Umweltgefährdung des Gewässers abzuwenden. 

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Branddienstübung im Unterkirchbach

»Brandstiftung im Hotel Marienhof« — so lautete die Annahme der Großübung in Unterkirchbach, an der die FF Kierling mit zahlreichen weiteren Feuerwehren, sowie dem Roten Kreuz Arbeiter-Samariter-Bund teilgenommen hat.

Neben der Brandbekämpfung stand vor allem die Rettung und Versorgung der 97 Opfer im Mittelpunkt der Übung; ein Gros davon war in den Zimmern des verrauchten Hotels eingeschlossen. Um eine möglichst zügige Rettung der vielen Opfer zu gewährleisten, kam ein beachtliches Aufgebot an Atemschutztrupps und zwei Teleskopmastbühnen zum Einsatz. 

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Fotos mit freundlicher Genehmigung von FF Kirchbach.

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